Gibt's das überhaupt? Gleich vorweg: Das perfekte, nachhaltige Etikett? Gibt’s nicht. Auch wenn viele damit werben. Das beste Etikett ist noch immer Keins. Und ja, auch unsere recyclingfähigen Beutel und recyclebaren Verpackungslösungen haben einen ökologischen Fußabdruck. 

Aber: Wir bei den Labelisten machen’s so nachhaltig wie möglich. Mit umweltfreundlichen Etiketten, nachhaltigen Etikettenmaterialien, recyclebaren Beuteln und Partnern wie Interzero, die beim Recycling den Unterschied machen. Keine grünen Märchen, nur ehrliche Infos, echte Lösungen und ein klarer Fokus: Weniger Müll, mehr Verantwortung. 

Von Wunschdenken zur Wirklichkeit: So geht Nachhaltigkeit bei Labelisten

Nachhaltigkeit klingt einfach, ist es aber nicht. Denn wirklich recyclingfähige Beutel und umweltfreundliche Etiketten müssen so gestaltet sein, dass sie wiederverwendet oder sauber recycelt werden können. In der Realität landen aber die meisten Materialverbunde im Müll – oder gleich in der Verbrennung.

Über 200 kg Verpackung pro Person jährlich – und Deutschland ist trauriger Spitzenreiter in Europa. Der größte Teil: Einweg. Nicht trennbar. Nicht recycelbar.

Das muss sich ändern. Und wir packen’s an: Mit smarter Materialwahl, recyclinggerechtem Aufbau und klarer Kommunikation. Denn Nachhaltigkeit bei Labelisten heißt: Kein Greenwashing, sondern echte Verbesserungen – bei Etiketten, Beuteln und Verpackungslösungen.

Was wirklich zählt bei nachhaltigen Verpackungen

Biobasierte Kunststoffe klingen erstmal top – schließlich stammen sie z. B. aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais. Der Clou: Der enthaltene Kohlenstoff war bereits Teil des natürlichen Kreislaufs, kommt also nicht zusätzlich aus der Erde. Klingt gut, oder?

Aber: Die Herstellung braucht Fläche, Dünger, Wasser, Energie und konkurriert mit dem Anbau von Lebensmitteln. Am Ende landen viele dieser Verpackungen trotz allem im Restmüll, weil sie weder recycelbar noch kompostierbar sind.

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit: Verpackungslösungen zu entwickeln, die in der Praxis funktionieren und im Kreislauf bestehen. Nicht jeder „Bio“-Stempel ist automatisch besser – entscheidend ist, was am Ende ankommt: weniger Müll, mehr Zukunft!

Recyclingfähige Beutel statt Papierverpackungen

Papierverpackungen brauchen jede Menge Wasser, Energie und Chemikalien. Und damit sie überhaupt was leisten, wie Schutz vor Feuchtigkeit oder Aromen, werden sie oft beschichtet. Das Problem: Das war’s dann mit Recycling.

Unsere recyclingfähigen Beutel aus Monomaterialien setzen auf echte Nachhaltigkeit: Weniger Energie in der Herstellung, volle Funktion beim Verpacken – und am Ende eine echte Chance auf Wiederverwertung. Umweltfreundliche Etiketten und Verpackungen, die halten, was sie versprechen!

Kann ausgerechnet ein Plastikbeutel der richtige Weg sein?

Ein Etikett auf einer Kunststoffdose muss man als eine Verschmutzung des Verpackungsmaterials betrachten. Das macht die Dose im schlimmsten Fall nicht recyclebar. Sogenannte Nahinfrarotscanner in den automatischen Sortieranlagen erkennen die unterschiedlichen Plastikarten. Ist die Dose aus PET und das Etikett aus PP, dann kann der Scanner das nicht eindeutig zuordnen und die Dose wird aussortiert.

Deshalb nun der nächste Schritt:

Verpackungen ohne Etikett, also ohne Verschmutzung. Ein Beutel aus Mono-Plastik, zertifiziert recyclingfähig! Warum Plastik? Es eignet sich super für den Materialkreislauf, ist leicht, robust, mit lebensmittelgeeigneter Barriere und kann mit geringerem Energieaufwand als Papier recycelt werden. Zum Ausbau eines besseren Materialkreislaufes bedarf es sortenreine und optimierte Verpackungen, sodass man kaum neuen Kunststoff mehr benötigt und aus alten immer wieder neue Verpackungen herstellen kann. Genau das leistet unser Kunststoff-Pouch!

Und wenn es doch ein Etikett sein muss?

Dann können wir das natürlich auch. Und das mit Leidenschaft! Und deshalb kannst du bei uns auf das Stück genau bestellen. Unser Produktionsabfall ist auf ein Minimum reduziert, Einrichtungsmaterial benötigen wir fast keins. Möglich macht das eine smarte Teilautomatisierung – denn auch Technologie eröffnet Chancen bei diesem Systemwandel. Im Sortiment haben wir unter anderem Papiere und Folien aus recyceltem Material, mit abwaschbarem und wiederablösbarem Kleber.

Gründergeschichte

FRANKS MISSION MÜLLREDUKTION WIE ALLES BEGANN

Wie kann ich als Mediengestalter etwas für unseren Planeten tun?

Diese Frage beschäftigt mich inzwischen seit über 20 Jahren und begleitet den Prozess in der Entwicklung der Labelisten.

Mit Freude am Design und Spaß am Programmieren konnte ich vielen Kunden mit schönen Produkten, Werbemitteln und Webseiten helfen.

In den frühen 2010er Jahren war die Forderung immer häufiger: „Kümmere dich doch bitte um den Druck meiner Etiketten” – was bei Mengen von 100–10000 Stück und konventionellen Druckverfahren sehr schwierig ist. Der Klassiker war eine Mindestauflage von 5000 Stück – also wirf weg, was du nicht brauchst... Nicht sehr nachhaltig und der Punkt, an dem ich erkannte: Das muss besser gehen!

Nach vielen schlaflosen Nächten und Businessplänen stand die Entscheidung 2013 fest: Geh zur Bank, kauf einen kleinen Drucker, eine kleine Schneidemaschine und los geht der Kampf gegen die Verschwendung!

2017 versprach ich meiner Frau Franziska, nach intensiven Jahren, in 2018 nichts zu investieren – was dann in der bisher größten Investition mündete... eine riesige HP Indigo Druckmaschine. Dank Leasing konnte ich das mit dem „Versprechen” relativieren...

6 Jahre nach dem Start wurden mir die Augen noch einmal geöffnet. Mit dieser Maschine kannst du auch bedruckte Folien oder gleich fertige Verpackungen (Standbodenbeutel) herstellen, die nur einen Bruchteil an Ressourcen im Vergleich zu festen Dosen oder gar Glas benötigen. Gleichzeitig spart man Transportvolumen – 1 LKW mit Folie spart 27 LKW mit Leergebinden – meistens auf der linken Spur, denn sie transportieren ja nur Luft...

Die Einstiegshürde in die nachhaltige Lösung sind hier utopische Mindestmengen. Den gordischen Knoten kann ich doch lösen – mit Etiketten ging es ja auch. Deshalb war der nächste Schritt wieder: „Liebe Bank...”

Jetzt freue ich mich jeden Morgen auf meine 90 Labelisten, deren Mission es ist, dir als Kunden dabei zu helfen, das nachhaltigste Packmittel mit möglichst wenig Produktionsabfall herzustellen. Und wenn ich am Warenausgang stehe, freue ich mich bei jeder Palette, einen LKW von der Straße geholt zu haben.

Frank Plechschmidt

Frank Plechschmidt

Problemlöser

Founder, CEO

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Nachhaltige Verpackung beginnt mit der Entscheidung für weniger

Schluss mit der Verschwendung – wir meinen’s ernst. Seit Tag eins setzen wir auf minimalen Materialeinsatz, grüne Energie und recyclebare Verpackungslösungen. Aber das reicht nicht. Denn Verpackung bleibt Verpackung – und landet früher oder später im Müll. Die Frage ist nur: Wie viel und wie recycelbar?

Frank war 2023 als Keynote-Speaker bei HP in Israel und hat dort genau darüber gesprochen: Über unsere Mission von einer Welt ohne Müll. Neugierig? Dann schaut’s euch an – but in english!

#getinPouch #getinLabel

Bereit für mehr Nachhaltigkeit?

Wer bis hier gelesen hat: Respekt – du meinst es ernst mit der Nachhaltigkeit. Und wir auch!
Wir tüfteln weiter an recyclingfähigen Beuteln, umweltfreundlichen Etiketten & Co.: Immer auf der Suche nach Lösungen, die wirklich Sinn ergeben.

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Sebastian Weißenfels

Head of Sales

Lass uns reden!

Wenn du dieselbe Vision teilst, freuen wir uns auf den Austausch. Gemeinsam können wir Verpackung neu denken – für heute und für morgen.

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